Wie alles
begann (kurze Historie und Info)
Vor gut zwei Jahren habe ich in der Pfarrei St.
Joseph den Arbeitslosengesprächskreis gegründet, auf Anfrage der Arbeitslosen
selbst. Daraus erwuchsen weitere Projekte wie die Tafel. (Lebensmittelverteilung, Nachbarschaftshilfe,
Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten, Theatergruppe, Radiosendungen, Stammtisch
Aktiv) Näheres ist hier unter den verschiedenen Themen nachzulesen.
Die
Firma WSK hat von dem neuesten
Projekt mit den Arbeitslosen, dem sog. "Benedikt Treff "
erfahren (siehe Linkleiste) und sich bei mir gemeldet.
Diese
Firma ist aktuell noch Veranstalter im kulturellen Bereich mit Erweiterung auf
Gewerbetreibende aus dem Einzel- und Großhandel sowie Industriekunden.
Ort,
Strategie, Wirkung
Der
Standort ist derzeit noch in München.
Bestehend
aus dem Gründer, Werner Wank und dem
Geschäftsführer, Oliver Mahajan E-Mail hat sich die Firma WSK zur Aufgabe gemacht, ihre
Mitarbeiter aus Schichten der sozialen Armut zu beziehen. Gescheiterte
Menschen, Vorbestrafte, Straßenkinder, Armutsrentner und (ehemalige)
Alkoholiker, Drogensüchtige und Kurz- wie Langzeitarbeitslose bekamen und bekommen über WSK leicht lernbare und ausführbare Arbeit und sogar Lehrstellen,
unabhängig von ihrer Herkunft oder Konfession. Da Herr Wank aus einem ähnlichen
Umfeld wie die meisten Arbeitnehmer der WSK stammt, hat er einen leichteren
Zugang zu den oben genannten Menschen. Herr Wank wird von ihnen als
Respektperson angesehen, weil er als Gleichgesinnter von ihnen empfunden wird,
und somit als Ratgeber, Ansprechpartner und Vertrauensperson den Mitarbeitern
zur Verfügung steht. Gerade mit jungen
Menschen kann Herr Wank "ihre
Sprache" sprechend, sehr gut umgehen.
Dir Firma WSK hat es ohne Hilfe von Sponsoren,
Nichtregierungsorganisationen oder dem Staat geschafft, etwas Wunderbares,
Zeitgemäßes und Menschennahes ins Leben zu rufen.
Die Ziele
Die
Firma WSK möchte es schaffen, so viele bedürftige Menschen wie möglich mit
Arbeit zu versorgen. Mit dem Projektstart in München versucht die Firma WSK in
einer geplanten bundesweiten "Initiative
der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Bedürftige", den Menschen
stückweise wieder das Gefühl zu vermitteln, ein Teil der Gesellschaft zu sein.
Die Wirkung
Diese
Firma bietet nun konkret Arbeit(hier
Kontaktmail) an, aber nicht
nur Arbeit, sondern auch Perspektiven für die Kinder - und Jugendlichen.
Sie
könnte Schule machen für andere Firmen.
Sie
bringt die betroffenen Menschen weg von der Straße und bietet ihnen einen
möglichen Ausweg aus ihrer oft aussichtslosen Situation.
Bestätigt
durch die jüngsten Ereignisse in München z.B. bei U-Bahnüberfällen. Dort werden
die Aktionen solcher Partner dringender benötigt denn je.
Was die
Zukunft bringt
Ich
bin im Moment auf der Suche nach einem
Objekt (ca 700 m²), um das “ Benedikt Treff “ aufzubauen. Ich kann mir
auch vorstellen mit den Kinder - und Jugendlichen eigene Clips zu drehen (Fernsehteam
habe ich schon) und sie so sinnvoll zu beschäftigen. Ich selbst schreibe kleine
Stücke, d.h. ich versuche über die Clips Werte, Glauben, Sinn zu vermitteln.
Derzeit arbeite ich mit arbeitslosen Schauspielerinnen daran.
Ich
wäre dankbar, wenn ich hierfür Sponsoren finde, bzw. die mir zunächst
behilflich sein könnten ein Haus zu finden.
Schwester
Bernadette