Wie alles
begann (kurze Historie und Info)
Vor gut zwei Jahren habe ich in der Pfarrei St.
Joseph den Arbeitslosengesprächskreis gegründet, auf Anfrage der Arbeitslosen
selbst. Daraus erwuchsen weitere Projekte wie die Tafel. (Lebensmittelverteilung, Nachbarschaftshilfe,
Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten, Theatergruppe, Radiosendungen, Stammtisch
Aktiv) Näheres ist hier unter den verschiedenen Themen nachzulesen.
Die
Firma WSK hat von dem neuesten
Projekt mit den Arbeitslosen, dem sog. "Benedikt Treff "
erfahren (siehe Linkleiste) und sich bei mir gemeldet.
Diese
Firma ist aktuell noch Veranstalter im kulturellen Bereich mit Erweiterung auf
Gewerbetreibende aus dem Einzel- und Großhandel sowie Industriekunden.
Ort,
Strategie, Wirkung
Der
Standort ist derzeit noch in München.
Der
Gründer Werner Wank hat sich mit
seiner Firma WSK zur Aufgabe gemacht, ihre Mitarbeiter aus Schichten der sozialen
Armut zu beziehen. Gescheiterte Menschen, Vorbestrafte, Straßenkinder,
Armutsrentner und (ehemalige) Alkoholiker, Drogensüchtige und Kurz- wie
Langzeitarbeitslose bekamen und bekommen
über WSK leicht lernbare und ausführbare Arbeit und sogar Lehrstellen,
unabhängig von ihrer Herkunft oder Konfession. Da Herr Wank aus einem ähnlichen
Umfeld wie die meisten Arbeitnehmer der WSK stammt, hat er einen leichteren
Zugang zu den oben genannten Menschen. Herr Wank wird von ihnen als
Respektperson angesehen, weil er als Gleichgesinnter von ihnen empfunden wird,
und somit als Ratgeber, Ansprechpartner und Vertrauensperson den Mitarbeitern
zur Verfügung steht. Gerade mit jungen
Menschen kann Herr Wank "ihre
Sprache" sprechend, sehr gut umgehen.
Dir Firma WSK hat es ohne Hilfe von Sponsoren,
Nichtregierungsorganisationen oder dem Staat geschafft, etwas Wunderbares,
Zeitgemäßes und Menschennahes ins Leben zu rufen.
Die Ziele
Die
Firma WSK möchte es schaffen, so viele bedürftige Menschen wie möglich mit
Arbeit zu versorgen. Mit dem Projektstart in München versucht die Firma WSK in
einer geplanten bundesweiten "Initiative
der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Bedürftige", den Menschen
stückweise wieder das Gefühl zu vermitteln, ein Teil der Gesellschaft zu sein.
Die Wirkung
Diese
Firma bietet nun konkret Arbeit(hier
Kontaktmail) an, aber nicht
nur Arbeit, sondern auch Perspektiven für die Kinder - und Jugendlichen.
Sie
könnte Schule machen für andere Firmen.
Sie
bringt die betroffenen Menschen weg von der Straße und bietet ihnen einen
möglichen Ausweg aus ihrer oft aussichtslosen Situation.
Bestätigt
durch die jüngsten Ereignisse in München z.B. bei U-Bahnüberfällen. Dort werden
die Aktionen solcher Partner dringender benötigt denn je.
Schwester
Bernadette